Sonntag, 10. Januar 2016

Veränderungen

Manche Dinge verändern sich von einem Augenblick auf den anderen, andere brauchen Zeit, viel Zeit! 
Als wir vor 4 Jahren unser Haus gekauft haben, haben wir uns nicht träumen lassen, dass wir 3 Jahre daran bauen werden. Und wir hatten nicht erwartet, dass wir auch dann noch nicht fertig sein werden. Aber immer der Reihe nach...
Vor fast einem Jahr hatte ich das letzte mal berichtet, was bisher auf unserer Baustelle *klick* geschehen ist.
In der Zwischenzeit ist einiges passiert...


Als erstes hat unser Ofen einen Feinputz bekommen und die alten Zimmerdecken wurden mit einem Glasfaservlies beklebt. 


Anschließend hieß es nun schon zum dritten mal, alle Fernster abkleben und alles zum Streichen mit der Lehmfarbe vorbereiten.


Das vergangene Frühjahr haben wir damit zugebracht, alle Decken und einen Großteil der Wände zu streichen. Dank fleißiger Helfer war diese Arbeit auch nicht mehr ganz so schlimm, aber noch anstrengend genug. Im Wohnzimmer warten immer noch zwei Schriftzüge an der Decke, irgendwann einmal frei gelegt zu werden. Bis jetzt wissen wir noch nicht, was da eigentlich steht. 

Im Flur haben wir uns für eine weiße Decke und für ungestrichene Wände entschieden. So kommt die Struktur des Lehms gut zur Geltung.



Nebenher wurde unsere Kellertreppe um 2 Stufen erweitert und der Flur erhielt neuen Estrich und Fliesen.




















Ganz viel Mühe hat sich unser Fliesenleger im Eingangsbereich mit den Fliesen gegeben.




















Das alte Fliesen-Schmuckband, welches wir beim Entkernen unter alten Platten entdeckt hatten, haben wir vorsichtig geborgen und gereinigt. Neu verlegt und mit kleinen Fliesen kombiniert, kommt es jetzt zu neuen Ehren.



















Nachdem die Fliesenarbeiten abgeschlossen waren, ging es an die Holzfußböden. Eine Unterkonstruktion musste her und dann hieß es Schüttung verteilen und Dielen legen.


Als die Wohn- und Schlafräume endlich alle Eiche-Dielen hatten, mussten die Böden nur noch mit einem Holzöl behandelt werden. Und die Fußböden waren somit fast fertig.




















Fast genau so viele Nerven wie das Dielen legen, haben dann die Sockelleisten und der Spritz-Kork um die Balken und den Ofen gekostet. Fragt lieber nicht, wie gut sich das beides verarbeiten ließ!

Aber dann kam der so sehnsüchtig erwartete Moment! Es hieß unzählige Kisten packen, Möbel schleppen und die alte Wohnung malern und übergeben.
Im Herbst kam für uns die größte Veränderung, der Einzug ins eigene Haus! Endlich... Auch wenn noch längst nicht alles fertig ist... Und wir vermutlich noch weitere 3 Jahre weiterbauen werden - mindestens.



















Unsere letzte größere Aktion war Anfang Oktober, als der Tischler endlich die Zimmertüren einbauen konnte. Danach hieß es Kartons auspacken und für alles einen neuen Platz finden.
Inzwischen sind wir in unserem neuen Heim angekommen, haben uns eingelebt, auch ein wenig erholt und planen die nächsten Vorhaben.

Jetzt wisst ihr auch, warum es in den letzten Monaten hier so ruhig war. Unser Haus war der größte Zeitfresser.

Herzliche Grüße
Constance


Kommentare:

  1. Das sieht alles so fantastisch aus! Die viele Arbeit hat sch gelohnt!
    Herzlichst
    yase

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  2. Es sieht toll bei euch aus - viel Arbeit, die sich aber offensichtlich lohnt!
    Liebe Grüße,
    Anne

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  3. Herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die eigenen 4 Wände. Ihr werdet Euch sicher absolut wohlfühlen und alles sehr geniessen. Ich denke, wenn man ein Haus mit Grundstück hat, wird man eigentlich nie richtig fertig, denn irgendwas ist immer noch zu tun. Dann bin ich mal gespannt, wann Du das Geheimnis mit den Deckenschriften lüftest.
    Liebe Grüsse von Silvia

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